rote gleise
hat sich die zeit damals schon geändert
hundertfach waren die tage oder der bahndamm überstrichen vom flüchtigen eindruck als die vögel auf den ähren des weizens keimten war die luft in auflösung begriffen war die zeit selbst zu diesem zeitpunkt die vögel auf den gekeimten ohren des getreides ein wechsel in der auflösung umfaßbarer luft
waren die tage hundertfaches treiben und schwarz behandschuht die finger deiner augen ich umschließe sie in gedanken der landstrich der durchwandert den körper umschließt ich höre dich im stillen zählen aufwärts im innern dein unbedenkliches auge eine feste stelle aus erde dein schritt ich schließe die augen und höre dich und das zirpen der luft in meinem auge ist die zeit eine trockene stelle hinter dem bahndamm das trockene gras ein abzählreim von sommer gezeichnete körper ich umgebe sie in gedanken mit der region den die körper umgeben in meinem auge ist die zeit ein regloser ort
dahingefächert die hundert tage oder das sammeln der wandervögel im gefestigten wind im anschluss wogender bäume gleich wolken im tiefflug und so fremd anzuschauen in jener zeit die zahmen vögel da schon über den landstrichen gewitter griffen nach halt auf der erde ohne verbindung oder gedanken
wo alles stillstand hat sich die zeit schon geändert

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