leichthin ziehen wir die welt und luft ein
und der kopf der eine schwere krankheit hat
zerteilt den himmel wie ein segel wir liegen
an deck & alle himmelsrichtungen in einem satz
nachts besteigen wir den kleinen kirchturm wir sind zu sechst und ganz aufgeregt der wind ist kalt streicht über die häuser wir ziehen derweil noch die köpfe ein in verwinkelten gängen bretter die den boden des dachbodens schützen wir balancieren unter balken die sparren und pfeffen stützen enge treppen winden sich aufwärts und dunkle nischen weichen leise vorbei niemand wagt laut zu reden ein flüstern ist unter der engen luke als diese sich öffnet und stickige luft entweicht in die nacht plötzlich sind wir über der stadt wir lachen kurz und spüren den grund nicht allenthalben spiegeln die lichter einander und autos das licht rinnt in perlen auf schwarzen schnüren in einem stern auf und herab und das schweigen wird schmerzhaft unendliche andacht für ein paar minuten die welt klingt neutral sie mischt sich nicht ein sie ist sogar ferner als nur der boden doch ernährt sie uns nicht alle zehn minuten drehen wir uns auf engstem raum um dreißig grad weiter
die sonnen brennen und ich habe zwei augen
vom möwennest aus sind sie taub zwei punkte
ein rückgriff oder aufschreiten der stunden
der sand des regens ist die insel darauf ich lande

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