
ihr habt ein auge und eintausend ohren und einen mund der erzählt geschichten / geschichten aus 1001 nacht aber ich werde euch nur eine erzählen / ich bin ein mensch versucht doch zu schlafen wir bringen euch mit dem tanz unseres marsches schon auf den schlaf der gerechten könnt ihr es hören alle brücken sprechen heute nacht in den höchsten tönen von uns und von dort aus sehen wir die fledermäuse aus allen schiffsrümpfen kommen sie brechen tausendfach durch jedes bullauge zehntausendfach durch das leck sie bringen uns eine geschichte und diese geschichte ist das größte leck das es geben kann versucht doch zu schlafen wir sind eures schlafes überdrüssig den roten himmel vermummen wir die tiefsten tunnel unterhöhlen wir auf keinem grund sollt ihr noch sicher sein seht ihr nicht über der stadt steht rauch wie über einer fabrik die unzähligen schlote dämpfen die lichter der stadt zu einem in allen belangen beruhigenden leuchten in dem das neue entsteht wir sind die öfen und das feuer wir machen dampf in den kesseln und wie unbedeutend die städte auch wirken in denen die maulwürfe schlafen in denen die hunde jene worte vergessen die gerade noch eine bessere welt in köpfen schufen jeder vermag unser lied zu singen es ist nicht die zeit der worte heute nacht wollen wir taten sprechen die fledermäuse sehen eine bessere welt doch jene denen das leid eingeprägt ist begleichen rechnungen nun mit dem sturm sie sind der blitz der die wahrheit der erde einimpft ihr werdet es sehen überall bewegen sich ränder zur mitte und auch ich bin nur ein mensch doch wenn schon feiner nieselregen den boden dunkelt und in unbeteiligte augen die tränen treibt was bewirkt dann erst das was im kessel gebraut wird was alle strafen der straßen überdauert wenn alle gewalt den neuen geist trägt dann wird er ein kind noch dieser zeit dieser sturm ist ein sturm der münder die mit einer sprache sprechen dieser sturm ist das tagewerk eines einzigen mundes und unser lohn ist die zeit die mit uns herannaht hier sind die steine mit ihren stumpfen flügeln dort sind die reden mit ihren stumpfen messern die abgewetzten essensstände neben unberührtem wissen ihr wollt uns die augen verkleben ihr wollt uns die brücken verstellen alle kreuzungen wollt ihr uns mit lügen verbauen doch wir ziehen wandelnd durch die straßen wir sind der bruch wollt ihr nicht hören wie in den tanz unseres marsches die schreie der unterdrückten völker einstimmen die auf der ganzen welt auf unser zeichen warten versucht zu schlafen ihr busen die ihr zornig seid auf die welt und ihr noch nicht erwachten geht auf die straßen und lasst euch anstecken von von dieser gesundheit ich sage es euch ich kenne tausend wörter für die krankheit doch nur eines für gesundheit und dieses wort ist gleichheit doch ich höre es nirgendwo auf den straßen der welt und ich sehe es in keinem gesicht und in keinem herzen kann es noch atmen darum dringt der regen in die poren des asphalts und die nacht dringt in die ausfallstraßen der städte mit einer flut aus blauem licht dass die unzähligen flügel darüber etwas himmel reflektieren dass ein vollmond hinter ein bißchen tag dahinrollt die große anziehungskraft der nacht und ein bißchen tanz dass die häuser wanken und sie nicht schlafen läßt dass niemand sich in sicherheit wiege oh welch große zeit welch große strecken legen wir in einer nacht zurück wenn unsere worte in die seitengassen widerscheinen wenn wir den helikoptern auf die hausdächer folgen mit den federn spritzen wir ihnen den verstand in die bücher mit unserem blut in ihre augen die sichtbarkeit der wahrheit entspricht der nacht in der die katzen aus ihren verstecken kommen und die fledermäuse alle brücken überspringen woher ich das weiß ich bin die zuversicht und das auge des sturms ich lege mich nicht denn jene die ohne hoffnung waren sind meine augen und meine stimme und ich höre die welt wie man in einer muschel das meer hört überall erhebe ich mich wir sind diese brücke und das andere ufer wir sind überall zählt mich nicht ich lege meinen kopf in eine offene hand vom vielen schneiden sind meine hände blutig doch du bist zärtlich zu mir und dankbar nicht nur mit den augen auch du weißt dass wir spät kommen und meine füße die unausweichlich sind und mein kopf der unterhalb meiner augen durch holz ersetzt wurde dreht den sinn der uhr dass eine bessere welt wieder möglich ist für eine nacht weil wir zu lange an uns lagen uns zu lange an die regeln hielten aber nicht heute nacht wie eine perle dreht sich die straße unter uns bis in den morgen
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