wir erreichten den ort in den letzten sommermonaten drei hütten standen nahe dem hafen und dahinter lag bereits das ende der welt ich aber konnte den ausdruck in deinen augen nicht lesen straßenlaternen die landeinwärts deuteten sie schleppten sich taub und mit haltlosen kabeln über den weg nicht mehr als eine zersprungene zeichnung in ihrem gesicht nicht mehr als eine zerschlissene zeitung an einem zaun etwas weißblech und holz auf dem felsigen grund das profil von reifen im erdreich und hinter uns das schlauchboot trieb auf dem gewölbten glas tauchten bereits erste sterne darin oder die roosevelt die bereits auf dem weg nach cape york war wo postsäcke lagerten oder in einer alten trafostation der alkohol das walfleisch in gläsern brannten
wir erreichten den ort in den letzten abendstunden nur ein paar tage und unsere soft shells boten nur noch unzureichenden schutz vor wetter wind das licht gerade erst ausgeatmet oder von weitem herangebracht du sagtest ein paar tage nur und wir können den ausdruck in den augen nicht lesen hinter wellblech und holz und der tag wird unfaßbar ich half dir das gepäck an land zu bringen und der steg der glatt war vom meer und der rucksack der fast von der schulter rutschte ins meer ich wärmte etwas luft in mir atmete aus ein gletscher kalbte graue jutebahnen eines verfallenen tipis die abseits über zerbrochenem gestänge im wind über etwas unsichtbares wischten darunter reste eines alten öllichts ein rentierfell münzen mit sand in den vertiefungen eingeprägter gesichter ein kleines radio aus dem ein klang und du einen kontrast bildend mit deiner haut zu dem hinter dir aufragenden berg bordwand eines alten schiffes auf hölzernen pallen vielleicht vom letzten sommer ein halt oder den letzten menschen hier hinterlassen als könnte es darauf warten
ein paar stunden nur ohne kälte und mit haaren in der stirn oder die bordwand im rücken von der durch den frost das pech abblättert seit jahren seit irgendeinem winter eine seltsame stille nahe dem wasser peary der acht zehen durch erfrierungen verlor oder wind der fast senkrecht aus einer spalte über dem hafen landabwärts stürzt auf die kamera auf die photoplatte die die welt auf dem kopf stehend in unschärfe zeigt also wenn ich dich ansehe aus kurzer distanz wenn du schläfst und deine konturen schon in den augen brennen so scharf gezogen deine stirn so langgezogen die reeling und die wanten in die sie fisch wie buchseiten zum trocknen hängen ein karibugeweih du sagst kap horn das sei in afrika und dass es vielleicht zu früh sei und noch kein gras usw und ich höre den steinschlag in meiner nähe und ich höre deine stimme und wie fern sie klingt weil alles hier weiter hören läßt als augen weil die blicke auf halbem weg abbrechen gebogene blicke die brechen wie eis bei den zurückgelassenen briketts hinter einer von drei hütten oder das offen stehende tor einer werkstatt eule oder glühender verstand doch du sagst ich zitiere nur eine regung wenn ich dies sage
nordlichter beim umstieg in eureka stop ausblick auf barbeau mountain stop du zogst dich an mich heran nein du zogst mich an dich heran und unsere reise war an diesem ort nur ein zwischenspiel stop wir stiegen über die getaute reeling in ein boot wir stiegen über die vertaute reeling in eine nußschale wir stießen uns ab auf das schwarze wasser wir griffen schon nach den ersten sternen die direkt unter der oberfläche tauchten wir verriegelten die tür hinter uns gegen den wind wir standen einander gegenüber wir standen da in unseren soft shells ich konnte dein gesicht nicht sehen oder die stimme die mir abgewandt war hinter altertümlichen mustern tapete oder das rot des vorhangs verstecktes fenster ein raum von aller welt verlassen dann etwas paraffin das bei sechzig grad schmolz als wäre ich nicht süchtig danach dich nicht mehr zu sehen meine augen zu schließen und nur meine hand auszusrtecken oder schritte neben dem rutschigen holzsteg zu sammeln über den nach und nach wellen schlugen das licht das so matt war und durch eine holzwand rieselte ein reise von uns getrennt
und ich zog die vom fenster gemalten perlenketten dir um den hals mit jedem punkt wurdest du reicher verborgene augen an einem weißen kabel zwei glühbirnen hingen von der decke du fülltest den aschenbecher mit verbrannter erde der tag war über dem festland verstreut und nicht mehr als ein fernes leuchten seit tagen war das was sie sonne nannten unerklärlich für uns unter der linie des meeres eine erinnerung an kamtschatka ohne gps und ohne gas bis ich meine hände nicht mehr spüren konnte an deinem hals bis ich meinen händen berührung beschrieb als schatten von perlen auf deiner schulter als von der tapete ein regal mit leeren behältern handschuhe etwas gewürz in einem hölzernen topf in diesem kleinen raum rang ich mit den händen über der bläulichen ringflamme des kochers oder du mit mir zwischen fensterrahmen und wand ein feiner luftstrom entkam unseren soft shells sie boten uns keinen schutz mehr vor unseren blicken oder als der sturm nachließ in der nacht dass eine gespenstische stille herrschte für ein paar stunden holz und du atmetest schweren rauch ins zimmer und es herrschte eine stille hinter der wand an der wir schliefen und irgendwo dahinter lag das ende der welt
als der sturm nachliess in neqe wo sie uns gewarnt hatten vor dieser reise nur ein kleines zimmer unterhalb der reizschwelle nur ein schmales bett und viel zu früh lehnte er sich zurück am weißen nil einer der träger am weißen nil trat einen schritt zurück und brachte eine karte vom blauen nil und breitete sie aus mit zweifarbigen händen auf einem tisch davor standen sie in der sonne nein unter einem schirm lehnte er entfernte jemand mit einem besen unentwegt feinen sand von den zeltwänden hielt jemand der keinen namen brauchte den besen in einer kräftigen hand die glänzende haut an den schultern die akzentuierte stelle auf einer dunklen brust und scheiben mit eisblumen am weißen hals nein ein reißverschluß an deinem schlafsack der dir bis ans kinn reichte und am morgen da der sturm wieder anhob und das geschirr im schrank zitterte auf deinem rücken unsere ausrüstung in einer ecke des zimmers sie hatten die hunde bereits auf einem schneefeld an den bergen gefüttert die schweren lederriemen hatten das fell an manchen stellen verschorfen lassen die lincoln bay lag da wie ein tiefblauer spiegel und von den bergen wehte feiner schnee auf die wege mit einem fernrohr am fuße des gletschers für ein photo posierend am morgen bemerkten wir dass der tag noch nicht begonnen hatte sie fütterten die hunde mit robbenfleisch an den bergen und die tiere bissen einander das fell dass es an manchen stellen rötlich glänzte wegen der verzögerungen ausbau der eisenbahnlinie
zu der zeit da man sich weiter vorwagen konnte als jemals zuvor in jenen stunden da wir gen norden reisen würden und ein kleiner generator noch etwas strom erzeugte die stelle unter deiner brust die sich bewegte zerrte der wind am gewellten dach und der wind hatte kräftige arme und wir blickten gen norden und das schlauchboot lag in einem schuppen wo es nach fisch roch und wir erwärmten rationen über dem kocher und ich sagte als unter dem vordach die alte antenne in den einsetzenden schneefall ragte dass auch die inuit nicht mehr über den schnee wüßten oder welche farbe dieser schnee habe und ich fragte wozu dient hier ein fahrrad das steht an der holzwand ohne dynamo am windfang ein verblichenes schild ich muß dem fräulein sagen dass wir einige stunden fort sein werden die robben zu jagen sie hätten sich in den vergangenen jahren unkontrolliert vermehrt werde ich sagen und zahlreich werde ich sagen aber warum senden sie tierärzte an den st.-lorenz-golf wird sie fragen und wenn wir noch länger warten sage ich vielleicht werden wir bücher schreiben über expeditionen und nachts hörst du die walrösser wie sie am rand der kolonie nach einem schlafplatz suchen berichtest mir davon am morgen und ich errechne unseren proviant er reicht noch ein paar tage

1 sonar:
wir erreichten den ort in den letzten sommermonaten drei hütten standen nahe dem hafen und dahinter lag bereits das ende der welt ich aber konnte den ausdruck in deinen augen nicht lesen straßenlaternen die landeinwärts deuteten sie schleppten sich taub und mit haltlosen kabeln über den weg nicht mehr als eine zersprungene zeichnung in ihrem gesicht nicht mehr als eine zerschlissene zeitung an einem zaun etwas weißblech und holz auf dem felsigen grund das profil von reifen im erdreich und hinter uns das schlauchboot trieb auf dem gewölbten glas tauchten bereits erste sterne darin oder die roosevelt die bereits auf dem weg nach cape york war wo postsäcke lagerten oder in einer alten trafostation der alkohol das walfleisch in gläsern brannten
wir erreichten den ort in den letzten abendstunden nur ein paar tage und unsere soft shells boten nur noch unzureichenden schutz vor wetter wind das licht gerade erst ausgeatmet oder von weitem herangebracht du sagtest ein paar tage nur und wir können den ausdruck in den augen nicht lesen hinter wellblech und holz und der tag wird unfaßbar ich half dir das gepäck an land zu bringen und der steg der glatt war vom meer und der rucksack der fast von der schulter rutschte ins meer ich wärmte etwas luft in mir atmete aus ein gletscher kalbte graue jutebahnen eines verfallenen tipis die abseits über zerbrochenem gestänge im wind über etwas unsichtbares wischten darunter reste eines alten öllichts ein rentierfell münzen mit sand in den vertiefungen eingeprägter gesichter ein kleines radio aus dem ein klang und du einen kontrast bildend mit deiner haut zu dem hinter dir aufragenden berg bordwand eines alten schiffes auf hölzernen pallen vielleicht vom letzten sommer ein halt oder den letzten menschen hinterlassen als könnte es warten
ein paar stunden nur ohne kälte und mit haaren in der stirn oder die bordwand im rücken von der durch den frost das pech abblättert seit jahren seit irgendeinem winter eine seltsame stille nahe dem wasser peary der acht zehen durch erfrierungen verlor oder wind der fast senkrecht aus einer spalte über dem hafen landabwärts stürzt auf die kamera auf die photoplatte die die welt auf dem kopf stehend in unschärfe zeigt also wenn ich dich ansehe aus kurzer distanz wenn du schläfst und deine konturen schon in den augen brennen so scharf gezogen deine stirn so langgezogen die reeling und die wanten in die sie fisch wie buchseiten zum trocknen hängen ein karibugeweih du sagst kap horn und ich höre den steinschlag in meiner nähe und ich höre deine stimme und wie fern sie klingt weil alles hier weiter hören läßt als augen weil die blicke auf halbem weg abbrechen gebogene blicke die brechen wie eis bei den zurückgelassenen briketts hinter einer von drei hütten oder das offen stehende tor einer werkstatt eule oder glühender verstand doch du sagst ich zitiere nur eine regung
nordlichter gesehen beim umstieg in eureka stop ausblick auf barbeau mountain stop du zogst dich an mich heran nein du zogst mich an dich heran und unsere reise war an diesem ort nur ein zwischenspiel stop wir stiegen über die getaute reeling in ein boot wir stiegen über die vertaute reeling in eine nußschale wir stießen uns ab auf das schwarze wasser wir griffen schon nach den ersten sternen die direkt unter der oberfläche tauchten wir verriegelten die tür hinter uns gegen den wind wir standen einander gegenüber wir standen da in unseren soft shells ich konnte dein gesicht nicht sehen oder die stimme die mir abgewandt war hinter altertümlichen mustern verstecktes fenster ein raum von aller welt verlassen dann etwas paraffin das bei sechzig grad schmolz als wäre ich nicht süchtig danach dich nicht mehr zu sehen oder schritte neben dem rutschigen holzsteg zu sammeln über den nach und nach wellen schlugen das licht das so matt war und durch eine holzwand ein reise von uns getrennt
und ich zog die vom fenster gemalten perlenketten dir um den hals mit jedem punkt wurdest du reicher verborgene augen an einem weißen kabel zwei glühbirnen hingen von der decke du fülltest den aschenbecher mit verbrannter erde der tag war über dem festland verstreut und nicht mehr als ein fernes leuchten seit tagen war das was sie sonne nannten unerklärlich für uns unter der linie des meeres eine erinnerung an kamtschatka ohne gps und ohne gas bis ich meine hände nicht mehr spüren konnte an deinem hals bis ein schatten von perlen auf deiner schulter zurückblieb von der tapete ein schmutziges regal mit leeren behältern handschuhe etwas gewürz in einem hölzernen topf neben der tür rang ich mit den händen über der bläulichen ringflamme des kochers oder du mit mir zwischen fensterrahmen und wand ein feiner luftstrom entkam unseren soft shells sie boten uns keinen schutz mehr vor unseren blicken oder als der sturm nachließ in der nacht dass eine gespenstische stille herrschte für ein paar stunden holz und du atmetest schweren rauch ins zimmer und es herrschte eine stille hinter der wand an der wir schliefen und dahinter war irgendwo das ende der welt
als der sturm nachliess in neqe wo sie uns gewarnt hatten vor dieser reise ein bilderrahmen ohne bild ein zimmer unterhalb der reizschwelle lehnte er sich zurück am weißen nil einer der träger am weißen nil trat einen schritt zurück und brachte eine karte vom schwarzen nil davor standen sie in der sonne nein unter einem schirm lehnte er entfernte jemand mit einem besen unentwegt feinen sand von den zeltwänden hielt jemand der keinen namen brauchte den besen in einer kräftigen hand die glänzende haut an den schultern die akzentuierte stelle auf einer dunklen brust und scheiben mit eisblumen am weißen hals nein ein reißverschluß an deinem schlafsack der dir bis ans kinn reichte und am morgen da der sturm wieder anhob und das geschirr im schrank zitterte auf deinem rücken unsere ausrüstung in einer ecke des zimmers sie hatten die hunde bereits auf einem schneefeld an den bergen gefüttert die schweren lederriemen hatten das fell an manchen stellen verschorfen lassen die lincoln bay lag da wie ein tiefblauer spiegel und von den bergen wehte feiner schnee auf die wege mit einem fernrohr am fuße des gletschers für ein photo posierend am morgen bemerkten wir dass der tag noch nicht begonnen hatte sie fütterten die hunde mit robbenfleisch an den bergen und die tiere bissen einander das fell wegen der verzögerungen ausbau der eisenbahnlinie
zu der zeit da man sich weiter vorwagen konnte als jemals zuvor an jenem tag da sich der patriot act zum sechsten mal jährte in jenen stunden da wir gen norden reisen würden und ein kleiner generator noch etwas strom erzeugte die stelle unter deiner brust die sich bewegte zerrte der wind am gewellten dach und der wind hatte kräftige arme und wir blickten gen norden und das schlauchboot lag in einem schuppen wo es nach fisch roch und wir erwärmten rationen über dem kocher und ich sagte als unter dem vordach die alte antenne in den einsetzenden schneefall ragte dass auch die inuit nicht mehr über den schnee wissen oder welche farbe dieser schnee habe und ich fragte wozu dient hier ein fahrrad das steht an der holzwand ohne dynamo am windfang ein verblichenes schild ich muß dem fräulein sagen dass wir einige stunden fort sein werden die robben zu jagen sie hätten sich in den vergangenen jahren unkontrolliert vermehrt werde ich sagen und zahlreich werde ich sagen aber warum senden sie tierärzte an den st.-lorenz-golf wird sie fragen und wenn wir noch länger warten sage ich vielleicht werden wir bücher schreiben über expeditionen und nachts hörst du die walrösser wie sie am rand der kolonie nach einem schlafplatz suchen berichtest mir davon am morgen und unser proviant reicht noch ein paar tage
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