kos
apollon hilf hörig bin ich 1 roter holzmond und ohne einsicht / asklepios hygeia panakeia alle götter und göttinnen sind zeugen dieser krankheit & oberons gift / still liege ich am nachmittage die langersehnte scheibe des schlafes erwartend doch sie bleibt fern sie bleibt immer ferner / und nur das rauschen naher wasser umfängt mich und nur das testbild auf arte umfängt mich und nur die brüskierte parabel des fensters umfängt mich mit ihrem langsam versinkenden tag / ein ring der mir sagt: einzig umfangen sei ich empfangend
& tatsächlich: ich sank langsam dahin wo abscheu und stumpfsinn den rebentau ernten / in mir war das reinste gold und bald so dacht' ich sei auch macht wo einst gold war / ich entdeckte das weiß einer schlüsselbeinblume & 1 klang dazu dann kehrte ruhe ein & kehraus weil andauernder klang / so war er unendlich in seiner bedeutung den sternen ebenbürtig der sprache überlegen die sprache verschlagen in all ihrer bedeutung / trotz absperrungen fallen die menschen wieder und wieder in baugruben fallen für ein versprechen von steinen trug ich sie herum weit über den tag / und diesen vertrag wollte ich erfüllen nach meiner fähigkeit und nach meiner einsicht und nach einer nacht wie dieser war es gehört und vernommen allüberall
wer mich diese kunst lehrte noch ehe ich meine eltern geachtet er hat nur einen teil meines unterrichts vernommen / verspottet mich nur ihr reinen töchter in euren wellen wenn ihr in not geratet will ich euch von dem meinigen abgeben / je näher ich mich träume desto ferner wach ich auf und wer mir nachfolgt welche brüder sie halten mich nur auf & meine kunst (die fremde) werden sie nicht zu lernen verlangen / haltet sie auf die tage werden enger treue runen schnitt wotan in des speeres schaft den zwei jahre lang ich hielt als den schaft der welt / in meinem kopf bin ich verboten ohne entgelt und vertrag und weder an vorschriften noch an verweisen mißt man mich / weil ich dich teilhaben lasse aber niemanden sonst
fähigkeiten habe ich eine freie gegend auf höhe der berge habe ich und ein urteil das ich hüten werde wie die blitze aber ich werde sie zum schaden und in unrechter weise anwenden
was soll ich mit dir anfangen wenn du an mir vorbeigaffst wenn du kein mensch mehr sein möchtest was soll ich eröffnen an habe / niemals werde ich das tödliche gift vergessen auch wenn sie mich bitten / auf händen und auf den äpfeln ist der gleiche lohn verzeichnet / ich werde auch niemanden beraten wie sich eine andere frau als freia akzeptieren ließe ich werde auch keinem mann sagen wie er jene frau finde die kein heim hat und auch keines sucht / auch werde ich keiner frau einen wunsch ausschlagen wenn ich satt bin und sie mich durstig macht
rein und fromm sind nur die spitzen der haare / nur mein leben wie meine kunst werde ich wahren wenn die haut sich faltet wenn die winzigen poren des sonnensegels sich öffnen dem träger eine neue richtung zu geben am nachthimmel / wenn die ringe saturns in einem schleier verschwimmen der einen brunnen bedeckt ich werde mein leben wie meine kunst wahren / kalliope erato vom beginn eines jeden menschenlebens sei in ehrfurcht selbst unter bedrohung die kunst nicht in widersprüche zu lenken / an diesem brunnen werde ich nicht schneiden werde ich schneiden / an diesem brunnen werde ich nicht scheiden sogar steinleidende werde ich den männern überlassen die nur ihr handwerk ausüben und sie meißeln und ich warte
wer türmt gold hoch wie 1 haus wer legt das geschmeide ihr über das haar wer versagt mir mit einem kleinod eines letzten blickes dienst / ihr brennendes auge das mir auf immer verwehrt wird in alle goldenen häuser will ich gehen sie zu vergessen / und wohin ich komme werde ich krank sein und ich werde zum nutzen der kranken hineingehen und frei von jedem unrechtsbewusstsein werde ich sein & jeder übelkeit werde ich das schloß des vergessens vorsetzen und krank werde ich gehen / nicht liebe zu gewinnen so ich lust erzwinge besonders im geschlechtlichen gebrauch von frauen & männern freien & sklaven / eine nadel weicher als der ein haufen heu wenn ich nachts nicht schlafen kann werde ich mich in zukunft damit zudecken
dieses leid zusammengezogen oder flüssig ich werde wasser bleiben bis ich in die erde eingehe und es heissen wird: die natur ist ohne vernunft & kunst / nun ist sie geradezu schädlich
was ich sehe und höre zwisches tartes und tarent sie kommen aus ihren wassern sie werden euch die ode an eure lüsternen lippen legen / olimpia oder olymp ich flüstere mein geheimnis in den stamm eines baumes oder auch außerhalb meines umgangs mit menschen / was ich sehe bei der behandlung was ich höre was den raum nicht verläßt den ich nie sah den ich nicht weiterreden darf als er ist mit seinen verborgenen reden / was ich mit dir mache wenn du im freien fall vor mir liegst ich werde verweigern 1 geheimnis zu bewahren wenn ich meine kunst habe als meinen richtungssinn
wenn ich diesen eid erfülle ist mir beschieden in meinem leben & in meiner kunst voranzukommen es besteht kein zweifel / das schreiben ist eine nachricht an eine andere zeit ist im gegensatz ein gutes wie ein ausgehen an einem sonnigen tag / und ich werde ansehen bei allen menschen gewinnen und für sie werde ich abstand nehmen vom rand und mich begeben in ihre mitte / wenn ich aber übertrete und breche so geschehe mir das gegenteil dessen und ich gäbe dich fort und wer dich besäße den sehre die sorge / & wer dir fern sei und deiner bedürfe den nage der zährende neid

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