bathysphäre

4. November 2006


jedes objekt ist der zusammenschluss noch eines kleinsten lediglich diesen moment möchte ich bewahren also eintritt in die zeitlinie austritt aus einer anderen welt auswechselstimmung des langstreckendichters (zitat) gewohntes zu übertreten in der festgefügten sicherheit des zu leisten erlaubten gegen ein anderes standbein treten
gegen die stuhlbeinsäge pissen und vom dach der anstalt spucken (bildgewaltig aufblicken noch über die fenster in ein wahnsinniges licht das alles sah ganz kurz und nun für immer schattet) geschehen ist was das geschehene kann und rückkehr sprichst du gelingt nur im ansatz die tür im rücken die grüne schraffur der welt auch novembertags noch herausgewachsen aus den eigenen armen und beinen herauswachsen aus den silberringen ausschürfen der momente grünspan oder scherenschnitt mich auszuweiten bin ich aufgeteilt
in ein traum wie haus aus landkarte oder stein kleinod kleinste mengen des mnemonischen blickes wie genugtuung des genug getan des außer atem des neben zwinkern ab und an wesenheit (du sagst das unvergängliche sei aufgeschüttetes schicksal oder erinnerung du also wie ein stein zwischen zwei bergen s.u.) wie das ende von etwas das eintritt ohne die tür zu berühren das macht schon die angst oder weithin bedeutungsschwanger unvergänglich ausgeschüttet mit dem kopf voran dem grenzzaudern keine auskunft wie im innern das auskommen zu klären oder wie rettung übernehmen der veränderlichen
ich bestehe aus farben wie himmeln und blau aus schwarz oder wo ein fächer aus licht ist im schreibtisch gerinnung der melodie die aus handschuhen dringt oder die geräusche der schlaflosen nächte (zitat) oder den passanten präparieren mit philosophischen sinnen (eingerahmt wird diese szenerie vom konzentrisch gerahmten kondenswasserrahmen des fensters kamerakind) derweil ich die großen trompeten aufziehe in kellern
auf seile und stricke auf garn und die kiste und habe ich nicht die beschreibung eines hinterteils die beschreibung eines hinterhofes in meinem kopf und obwohl noch nie betreten höre ich jenseits des schmalen durchgangs hundertfach schlagen der flügeln

1 sonar:

Blogger otis sagt ...

jedes objekt ist als zusammenschluss noch eines kleinsten zu begreifen lediglich diesen moment möchte ich bewahren also der eintritt in eine andere welt das auswechseln des gewohnten das bloßgeben des festgefügten des sicherheit leistenden gegen das andere darin alles geschehen kann und die rückkehr gelingt nur im ansatz mit den selben herausgewachsenen armen und beinen den ringen aus silber die längst ausgeschürft sind und doch ist die begegnung mit licht oder schattengestalten also scherenschnitt statt bildern und orten ungeteilter aufmerksamkeit keine genugtuung außer wenn das ende von etwas erreicht ist oder der bloßen anwesenheit weithin bedeutung geschenkt oder das unvergängliche ausgeschüttet wird mit dem kopf den grenzen seiner unverwechselbarkeit seiner unerschütterlichkeit keine auskunft im innern das auskommen klärt oder die veränderlichkeiten der kleinsten mengen des fein abgewogenen oder wie das gezeigte das nicht gezeigte aufzeigt im dasein des objekts ich bestehe aus traum wie das haus aus stein oder aus karten besteht ich bestehe aus farben wie der himmel aus blau oder das schwarz aus licht ist ich ziehe die großen trompeten in kellern auf ich habe die beschreibung eines hinterhofes in meinem kopf und obwohl ich ihn noch nie betrat höre ich beim betreten doch stets hundertfach das schlagen von flügeln

9. November 2006 um 22:23  

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