bathysphäre

30. Dezember 2006

ich möchte schreien weinen beten ich möchte den himmel auszehren und die füße im schlamm der urmutter baden weißes gebirge der vorhaut roter talar zwischen den gedankenrezeptoren dockt der schlaf oder die ziegenbeinige ziegenbehaarte gewalt des elends in wenigen stunden die reinheit verbüßt oder mit den großen zügen europäischer einwanderer quer über den kontinent transponiert die riesigen metallischen zylinder die klingenden züge rohbauten der säulen die bis ins letzte hineingelegte elegie der architektur darunter ich welke mit augen aus glas darunter ich einstehe mit meinem wort wie widder am ufer des tschaneb ich möchte die wüste besamen den himmel möchte ihn austrinken in jeder pore einen wachsenden baum austragen und damit die witterung überlisten dh die bienen in meinem wangenwald überwintern lassen und ihren honig für sie keltern sie deren leben ich bin ausgemalt mit zypressen und pinseln von iltishaar in einem großen see in ihrem bauch baden und die teichmuscheln mit den fingern kitzeln rohrdommel und elfenseide einst standen die gedanken schlange für ein schlafendes brot für einen hirten der die sonnenwende begleitet doch nun will ich die trauer sein und die glocke die vielheit und das verlorene finden keine wachsbäume in meinen poren die einen himmel ausufern der an seinem saum welkt wie haar wie die runzelige gestalt des übervaters der jenseits des meeres die hände in den taschen wärmt sein stierkopf zündelt mit dem schwarm der vögel (fortsetzung folcht (zitat))