bathysphäre

8. April 2007

du bestehst darauf dass wir träume haben wie damals als wir noch postkarten rauchten im nebel fahren wir durch das was uns wie nacht erscheint doch an uns tragen sie die koffer vorbei darin ist das licht eines fernen tages und wir können nicht schlafen weil das geräusch mit dem die sonne über das firmament rollt allgegenwärtig ist das dumpfe grollen mit dem die elektrizität die körper in spannung hält dass du dich einhängen kannst bei mir das eine bein angewinkelt dass deine hüfte einknickt das andere durchgedrückt dass sich mit dem gegenüberliegenden arm eine gerade linie ergibt dazu transponierst du eine bewegung wie etwas himmel der dir über den rücken fällt es wird daran geforscht träume von der nacht zu entkoppeln das gefällt mir es ist noch kein richtiger sommer doch schon habe ich einen rücken zum liebhaben ein kreuz zum anbeten weil ich mich durch den nebel hindurchdenke der mich an rauch erinnert der über unserem haus stand als ich noch aus gewohnheit nachts deinen namen flüsterte da waren die balken schon schwarz und von termiten bis auf wenige millimeter von innen ausgehöhlt du bestehst darauf dass wir träumen dass wir aus mehr bestehen als dem was du anschein nennst was du anstand nennst doch einmal sagtest du nuit obwohl wir uns eben erst getroffen hatten uns mit den sonnenstrahlen einer freude begrüßten bevor du aus der uns bekannten sprache einen fremden klang formtest rückhaltlos wie ein alptraum eine nebelinstallation im kopf bis du ein kalter leerer raum warst was trinkst du dass es dich im innern ersetzt so dass wir träume haben oder eines fernen tages auch die wirklichkeit ertragen wie einen urlaub hörst du sie haben einen eingang gefunden und mithin planen sie diesen mit niemandem mehr zu teilen die alten schamanen mit ihren heiligen schwüren als ob sie das firmament damit stützten