le corsair
es ist zu viel nacht hier ohne dich. ich habe uns die tage gezählt. es waren nicht viele bis du fortgingst. das rote tuch um deinen kopf oder das letzte was ich sah. es ist so viel passiert wovon sie sich märchen erzählen. ich aber kenne die wahrheit und will keine andere hören. reste von dir haben die tage überdauert. es sind karten von küsten und tränen wie es heißt getrocknet. rückkehr wie abkehr ich bewahre alles auf in einem kleinen topf aus ton den singe ich mir nacht für nacht und stelle mir vor es wäre deine stimme. mehr habe ich auch nicht geliebt als ich noch daran glaubte. meine lippen waren rot am morgen. viel später erst die augen und alles weil ich noch einen bauch hatte. heute halte ich zwei weizenkörner am leben die mir aus der iris die mir aus dem ausguß wachsen. jeder tag ist ein weiterer schritt der ansteht ist ein meer jenseits eines abgrunds dem ich nie vorgestellt wurde. ich zähle die tage nicht mehr. alle uhren blieben stehen im paris der letzten nacht. und deine haare waren so schön. ich weiss nicht wie ich es schaffe dass alle uhren auf mich hören aber du nicht du bist doch im sturm. in meinen armen könnten alle winde jene sprachen sprechen die du suchst. ein halbes jahr du solltest es nicht verlangen. an meine wand wirft ein großes kissen seine schatten.

0 sonar:
Kommentar veröffentlichen
<< abtauchen