begabter maurer von stechuhr angegriffen
zwischen den zelten über die nylonfäden schreiten ein morgenzittern auf der dünnen haut du nennst es himmelwetter und die welt die sich nur mit ruhe beschreiben läßt die ausgebrannte feuerstelle und ein schatten von schlichter statur über dem kopf wechseln lebende pfeile plötzlich die richtung kehren auf den bogen zurück aber du kannst immer wieder atem holen und als einziges zeichen der nacht die hände schwarz von kohlenstoff
also kein himmelweiter unterschied ist liebe als ein turmfalke oder wie du manchmal aufbrichst wenn es niemand sieht ein augenblick bei dem es aus den sollbruchstellen quillt oder du den deckel die hutschachtel ein stück anhebst ein kleiner markt voller trödel und der mut mit dem wir einander ansprechend fanden auf dem indischen basar und alle backsteinwände waren zinnoberrot und wie dein name bis in den himmel aufgetürmt
etwas wie verzweiflung mit der wir jedes wochenende die topfpflanzen gießen in terracottatöpfen am leben erhalten der verstrebungen verschränkung der astgleichen auswüchse an armen oder im zwischenbeinbereich die dufteindrücke sammeln an der wurzel und was ich dir noch alles mitteilen möchte in den nächtlichen prozessen auf dünner haut die sich im frühjahr blattgrün färbt das sind eine million fragen an unseren händenes sei kein himmelweiter unterschied bis ich den feinen nylonstoff aufspanne und den himmel punktiere heißt es doch die türschwellen mit fahnen zu schmücken oder die stille dass mir nähte aufplatzen wie reißverschlüsse und darunter das rohe fleisch also das alter der angesammelten zeit sich aufplustert und je tiefer diese wunde desto strahlender das licht das über den deutlich geschwungenen horizont dringt wie spielkarten aufgefächertes weiß

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