im dreißigsten jahr
(nach hélène dorion)
wer vermag mir zu sagen dass meine lebenszeit verrinnt
wer hört mich an ohne die augen zu heben
der schwärze des universums entgegen
darin ein wort ein jedes gar
ganz dünn erscheint
du vermagst nichts von dem zu tun
du bist verschwunden
noch langsamer als die zeit
du kannst mir dies leben nicht mehr sagen
du siehst die liebe in dir nachgeben
unter der bedeutung eines gesichts
und erntest was dir noch bleibt
wo das glas der begierde am dünnsten ist
die stille wird endgültig werden
sobald sie sich dir nähert
ich lagere einige sätze wie guten wein
es ist bereits dunkel zwischen uns

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