bathysphäre

2. November 2007

des geliebten (tausendlauf tausendlauf)

bin ich unrein weil ich nicht im reinen bin mit mir und nach allem was geschehen ist hier dieser gewohnheitskörper da blättern jeden herbst die tapetenkleister von den einwänden die ich gegen diesen standort habe & möchte auf und davon der fluß der zweimal im jahr über die ufer tritt um tritt zu fassen und in der tat liegt eine kraft also geschwindigkeit mal nicht den teufel an die wand im quadrat irgendwo hier nicht den tisch von unten berührt schatten gewünscht und winter bekommen also nicht hinbekommen nur wieder weg aus dem einwegland der einbahnstraßenstraßenbahn (immerhin kreisverkehr rund um die uhr) und beständigkeit in der standhaftigkeit die nicht mehr statthaft ist wahrhaftiger sind nur die geister die ich rief mit den raiffeisenbanken mit einem geschenk wie den augen die nacht in den tag retten und immer nach innen halten was es verspricht das geheimnis nicht lüften die schwarzgeldkonten in meinem herzen und im visier den vesir den futteralaal jeden herbst versumpfung der gehsteige dass es eine bleibe bleiben möge die bleiweste die eisenroste solange wir uns nach oder nahe uns bewegen mit den großen pappkartons vor der brust gespräche wagen und polaroids sammeln oder doch vier kinder von einer frau in einer nacht zeugen oder oben all jene die es nicht mehr gibt die es einmal gab als wenn ich dynamit hätte und dass es so viel gibt das ich nicht zusammenhalten kann sollte ich auch einen nobelpreis stiften oder welchen sinn es macht darauf zu bestehen dass es bestand gibt den wir nur bewahren brauchen dass es so vieles gibt das ungleich gleichem aus der gleichung fällt obwohl die zahlen tanzen sie sich zu musik bewegen dass sogar der schatten so voll licht ist bei aller liebe wie sollen wir den absprung schaffen in das eigenheim wenn uns schuld und schulden erdrücken und der refrain wie abgestandenes bier klingt wein aus mecklenburg vorpommern oder berge von schnecken zu vorgerückter stunde daniel ist schuld oder der typ im braunen tweedanzug wie ein strauch durchschreitet er die wüste er ist regungslos wenn sie ihn antanzt wenn sie mit dem dicken häßlichen tanzt bleibt er das tor das aus dem labyrinth herausführt ich bin nicht zwangsläufig auf reisen nur weil ich nirgendwo zuhause bin weil ich mir die fünf bewahre weil ich in zeitschriften blättere statt in einer zeitung und wie schwindelig würde uns werden hörte die welt auf sich zu drehen