weltanschlaftag
ich erzähle dir etwas über kühe über dem fenster und der schlaf fließt aus dem zustand der schokolade der wolken heraus wie ein trauriger freund der allen dunklen gesichtern traum für traum in schmucklose kupferteller zählt
diese ebenmäßigen gesichter sagst du eines sommers dessen antlitz uns hätte gewahr werden können / einst genossen wir die nächte wie kinder die lider der mutter genießen wenn sie ein wind streift nacht für nacht von etwas unerreichbarem / dem ton aus dem der tod besteht ein versprechen von heilung aus tönernen brüsten
wir streiten uns mit entgleisten zügen gleichen den kreisenden bären im lunapark wir entgehen nur knapp einem ausgesprochenem leid / wenn wir nur die hand danach ausstrecken bräuchten klänge es nicht wie eine maschine die das strebewerk auf dem die welt tanz als antriebskraft nutzt und ein sandkorn nach dem anderen erschafft
wische die augen nicht: schlafe
wiederhole die worte nicht: träume
wir liegen an den fleischlichen tischen der meere wir genügen uns selbst für ein paar stunden der nacht wir erscheinen einander in vierlei gestalt / und mit unmenschlichen augen rufen wir uns die stunden ins gedächtnis da wir uns im magel der körper ergänzten
du streckst die hand aus und der schlaf und die ursüße und das all

1 sonar:
ich zähle etwas kühle über dem fenster und der schlaf kommt wie ein trauriger freund / er zählt den dunklen stunden träume in kupferteller ohne zahl
diese schweren stunden des sommers die wir uns hätten erleichtern können / wir genießen die nacht wie das kind ein einfaches lied genießt streifen nacht für nacht den ton aus dem der tod besteht / versprechen uns heilung mit tönernen zungen
wir streben fort mit eingleisigen zügen entbehrungen und schmerz zu entgehen / und im einklang mit den maschinen erstreben wir doch das strebewerk des alls darauf der mond tanzt der mutige tänzer
wische die augen nicht: schlafe
wiederhole die worte nicht: träume
wir liegen auf den fleischlichen tischen und genügen einander in vierlei gestalt / und hinsichtlich glühender augen und wunden ergänzen wir uns im magel der körper
der schlaf möge uns treffen
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